Begutachtungsverfahren
Das Begutachtungsverfahren der Senatskommission für Ozeanographie für Anträge auf Arbeitszeit auf den beiden Forschungsschiffen Meteor und Maria S. Merian basiert auf der Begutachtung durch drei unabhängige Gutachter. Die Beurteilung erfolgt nach rein wissenschaftlichen Kriterien, wie sie auch den sonstigen Anträgen auf Sachbeihilfen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu Grunde liegen.
Zudem wird jedem Antrag ein sogenannter Watchdog zugeordnet, der ein Mitglied der Senatskommission ist und die Aufgabe hat, die Fahrtanträge während der Begutachtung und im Falle der Bewilligung auch im weiteren Verlauf zu begleiten. Er kennt die Gutachter und die Gutachter wiederum ihn, damit er bei eventuellen Unstimmigkeiten oder Rückfragen lenkend eingreifen kann. Die Fahrtanträge und die Gutachten werden vom Watchdog bei der Sitzung der Senatskommission vorgestellt. Wird der Fahrtantrag positiv begutachtet und bewilligt, wird der Antragsteller darüber informiert und die Reise in die Fahrtplanung der Schiffe aufgenommen.
Bei der Begutachtung werden die folgenden Punkte des Antrags beurteilt:
1) Wissenschaftliche Fragestellung
2) Arbeitsziele der Expedition
3) Erwarteter Erkenntnisgewinn
4) Qualität des Arbeitsplans
5) Angemessenheit der Arbeitstage
6) Personelle und apparative Voraussetzungen
7) Qualifikation und Vorarbeiten der Antragsteller
8) Einbindung in internationale / nationale Projekte
9) Daten-/Probensicherung und Verfügbarkeit
Von den Gutachtern ist die Beurteilung dieser Punkte in einem Bewertungsbogen darzulegen. Diesen Bewertungsbogen sowie weitere Hinweise zur Beurteilung finden Sie hier.
